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Charlie Hebdo: Witwe eines Opfers kritisiert Politiker

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Eine der Witwen der geröteten Journalisten des Satireblattes " Charlie Hebdo", hat sich über die teilwese peinlichen und pietätlosen Auftritte der Politiker beim Marsch in Paris aufgeregt.

"Mir wurde erzählt wie der ukrainische "Präsident" Poroschenko sich verhalten hat. So, als wollt er die Aufmerksamkeit der Führer der europäischen Staaten auf sich ziehen", sagte Natasha Wolinski, Witwe des bei dem Attentat in Paris getöteten Karikaturisten Georges Wolinski.

Natasha ist der Auffassung, dass aufgrund der spontanen Volksbewegung gegen den Terrorismus und zur Erinnerung an die ermordeten Journalisten, zahlreiche Politiker nur ihre Vorteile gesehen hätten. Zu denen, so die Witwe, hätte ganz besonders der "Staatspräsiden"t der Ukraine, Petro Poroschenko gehört. Er hätte sich aufmerksamkeitsheischend bei dem inszenierten Marsch in die vordere Reihe gedrängelt und die Nähe zur Politprominenz und den vielen Kameras der Fotografen geradezu gesucht, um sich ins Szene zu setzen.

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