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Mysteriöser Tod nach Snowden-Interview

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David Carr, der berühmte Kolumnist der amerikanischen Zeitung New York Times, ist auf mysteriöse Weise an seinem Arbeitsplatz gestorben. Ein paar Stunden zuvor führte er eine Telefonkonferenz mit Edward Snowden in Russland.

David Carr war 58 Jahre alt. In den letzten Jahren führte er eine Spalte "Media Equation" in der New York Times, in der er die wichtigsten Medienthemen, sowie Medien-Interaktion mit der Gesellschaft, Wirtschaft und Staat untersuchte.  Das Projekt im Jahr 2014 war laut Carr die Dokumentation "Citizen four", die von der Arbeit Snowdens für die NSA erzählt, sowie ein detailliertes Programm der Überwachung. Die Film-Exposition kam beim "Oscar" in der Kategorie der besten dokumentarischen Arbeit in die engere Wahl und gilt als einer der Favoriten.

Am letzten Tag seines Lebens führte David Carr eine Videokonferenz mit Edward Snowden, der jetzt in Moskau  lebt. Danach kehrte Carr in sein Büro zurück. Gegen 21 Uhr am Donnerstagabend fand ihn eine Mitarbeiterin leblos in seinem Büro. Sie rief einen Krankenwagen. Die Sanitäter konnten nur noch den Tod des Journalisten bestätigten.

Über die Gründe für den Tod von David Carr wurde nichts berichtet.

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