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Hawaii und Alaska wehren sich gegen Annexion

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Die Bewohner von Alaska und Hawaii haben sich an die Vereinten Nationen gewandt und fordern die Korrektur der Annexion durch die Vereinigten Staaten.

Bewohner von Alaska und Hawaii haben sich an die Vereinten Nationen gewandt und fordern von ihnen das Recht auf Selbstbestimmung als Volk, dessen Gebiet von den Vereinigten Staaten annektiert wurde. Die Ureinwohner dieser Staaten sagen, dass die amerikanischen Behörden ihnen seit Jahrzehnten ihre nationale Kultur zerstören, ihre in grossen Mengen gewonnen Mineralressourcen rauben und auf ihrem Land die Umwelt zerstören und es jetzt an der Zeit sei, um die Fehler zu korrigieren.

Im Jahr 1959 wurden die Gebiete von Alaska und Hawaii von den Vereinigten Staaten durch Betrug und vorsätzliche Verletzung des Mandats und der Grundsätze der Vereinten Nationen und des Rechts auf  Selbstbestimmung in Besitz genommen, wurde in einer Erklärung am Rande der UN-Sitzung in Genf erklärt.

Das Dokument betont, dass der Verkauf im Jahre 1867 von Alaska an die amerikanischen Behörden nicht gleichzeitig eine Übertragung der Souveränität Alaskas an die Vereinigten Staaten gewesen sei. Weiter heisst es in der Erklärung, dass bei der amerikanischen Invasion im Jahre 1893 in Hawaii, bilaterale Verträge und das Völkerrecht verletzt wurden.

Die Vertreter von Alaska und Hawaii drängen die UN-Mitgliedstaaten das Problem der illegalen Besetzung ihrer Gebiete am 11. Mai zu prüfen. Sie fordern im Rahmen der Prüfung des UNHCR auch regelmässig Menschenrechte und Freiheiten in den Vereinigten Staaten zu überprüfen und den Druck auf Washington zu erhöhen. Vertreter der beiden Gebiete haben Arbeitsgruppen gegründet, "Allianz Alaska" und "Hawaii für Selbstbestimmung". Das Ziel der Aktivisten sind  Volksabstimmungen in Alaska und Hawaii über die Selbstbestimmung.

 

 7. Juli: Jahrestag der Annexion Hawaiis

 

 

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