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Weltbrandstifter bereitet Krieg gegen China vor

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Die Obama-Regierung hat den Weltbrandstifter Vereinigte Staaten auf einen Weg für eine militärische Konfrontation mit China im Südchinesischen Meer gebracht. Washingtons rücksichtsloses und provokantes Spiel mit dem Feuer unterstreicht, dass die Gefahr eines Krieges, der die gesamte Region verschlingen und das Leben von Abermillionen bedrohen würde, viel weiter fortgeschritten ist als es den meisten bekannt ist.

Die Obama-Regierung hat am Dienstag Pläne für die Stationierung der VS-Marine veröffentlicht, die angeblich die "Freiheit der Schifffahrt" innerhalb der 12-Meilen Sperrzone rund um chinesisch besetztes Gebiet verteidigen soll. Das einzige Ziel eines solchen Einsatzes ist es, Peking zu zwingen seine Ansprüche auf die Souveränität über die Inseln und Riffe aufzugeben.

Das chinesische Aussenministerium reagierte Mittwoch mit der Warnung, dass China seine Politik der "nationalen Souveränität und Sicherheit" wahren wird und warnte die "relevanten Länder" von riskanten und provozierenden Aktionen abzusehen. Obwohl Krieg das Letzte ist was sie wollen, ziehen beide Nationen die Möglichkeit tätsächlich in Betracht.

In einem Leitartikel der "Global Times" mit der Überschrift "Ein harte Reaktion auf amerikanische Provokationen" wird erklärt, "Washington solle bedenken, dass China eine Grossmacht mit Atomwaffen sei und es keine Möglichkeit gebe, dass amerikanische Truppen Operationen im Südchinesischen Meer durchführen."

Der stellvertretende Sekretär des amerikanischen Verteidigungsministeriums David Shear sagte in einer Senatsanhörung, dass die VSA "verpflichtet seien, wirksame und geeignete Massnahmen gegen China zu ergreifen." Er kündigte an, dass Überwachungsflugzeuge und B-1-Langstreckenbomber, die nukleare oder konventionelle Nutzlasten tragen, als Teil der Vorbereitungen für eine Herausforderung gegen Chinas Ansprüche im Südchinesischen Meer bis Nordaustralien eingesetzt werden.

VS-Aussenminister John Kerry war am vergangenen Samstag in Peking, angeblich um den geplanten Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jingping im September in Washington zu diskutieren. Die Agenda Kerrys war jedoch von der Möglichkeit eines offenen Konflikts geprägt. Der amerikanische Imperialismus engagiert sich nie mit leeren Posen. Er bereitet sich auf den Krieg vor.

Seit über zwei Jahrzehnten, seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, haben die Vereinigten Staaten sich bemüht ihre überwältigende militärische Überlegenheit zu nutzen, um den langfristigen Rückgang der globalen Wirtschafts-Hegemonie einzudämmen. Die Vereinigten Staaten sind mit unendlicher Gewalt und Intrigen im Nahen Osten, Afrika und Zentralasien tätig, um ihre Herrschaft über die wichtigsten Märkte und Ressourcen zu behaupten.

China, das als Zentrum der globalen Fertigung hervorgegangen ist, ist jetzt das Hauptziel auf Washingtons militaristischer Agenda. Wie bereits kürzlich in einem Bericht an den VS-Rat für auswärtige Beziehungen geschrieben wurde, Chinas wachsendes wirtschaftliches Gewicht und Einfluss, werden als unannehmbare Bedrohung für die amerikanischen imperialistischen Interessen betrachtet, unabhängig davon, ob China versucht die VSA anzufechten oder nicht. Der militärische Druck, der im vergangenen Jahr in der Ukraine gegen Russland angewendet wurde, hat ganz klar auf eine Schwächung potenzieller Verbündeter Pekings und die Herstellung von Bedingungen für eine Konfrontation und Chinas Reduktion eines halbkolonialen Status gegolten.

Die Demütigung der Obama-Regierung im März, als die europäischen Grossmächte Washington trotzten und sich auf die Seite Pekings schlugen, um die neue Asia Infrastructure Investment Bank (aIIb) zu etablieren, wurde in Washington als Bestätigung dafür empfunden, dass China eingedämmt werden muss, je früher desto besser.

Jedes Land in der Region wird auf die eine oder andere Weise in diese wachsenden Spannungen und Kriegsvorbereitungen verwickelt. Die australische politische Establishment ist so gründlich durch ein Militärbündnis und stützende Vereinbarungen im VS-Imperialismus integriert, dass VS-Beamter Shear scheinbar die B-1-Bomber-Implementierungen auch ohne Rücksprache mit der australischen Regierung angekündigt hat. Vor knapp zwei Wochen hat der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe den "kollektiven Selbstverteidigungs-Pakt mit Washington begrüsst, nach dem die japanischen Streitkräfte gezwungen sein werden neben den VSA zu kämpfen.

In der Indo-Pazifik-Region haben die VSA systematisch Allianzen und strategische Partnerschaften aufgebaut und gestärkt, schmieden neue Stationierungsregelungen und fördern ihre eigenen militärischen Einsätze. So ziemlich alle Regierungen in Asien, wie auch in Westeuropa, müssen den militärischen Befehlen Washingtons gehorchen, damit Amerikas Experten die Auswirkungen eines VS-chinesischen Konflikts im Südchinesische Meer prüfen und abwägen können. Jedoch die wichtigste Frage auf dem diplomatischen Tisch ist: wohin werden sich die herrschenden Klassen jedes einzelnen Staates tatsächlich bei einem offenen Konflikt richten?

 

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