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Japan: Massenprotest gegen Militarismus und Kriegstreiber-Regierung

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In Japan haben sich gestern mehr als 120.000 Kriegsgegner versammelt und protestierten gegen den aufkeimenden Militarismus in ihrem Land.

Mehr als 120.000 Menschen versammelten sich am Sonntag vor dem japanischen Parlamentsgebäude. Sie protestierten gegen die militärischen Pläne des Ministerpräsidenten Shinzo Abe, trotz eines langjährigen Verfassungsauftrags für eine "nur Verteidigung", einen aggressiven Ausbau der Streitkräfte der Nation voranzutreiben.

Die gewaltige Menge wurde von den Organisatoren auf als mehr als 120.000 Menschen geschätzt. Das japanische Volk ist gegen eine Reihe von Vorhaben der Regierung des Landes, die dem Militär erlauben will in Kriegseinsaätzen ausserhalb des eigenen Terrritoriums zu kämpfen. Demonstranten trugen Transparente mit der Aufschrift "Peace Not War" und "Abe, halt die Klappe!"

"Nur stumm vor dem Fernseher zu sitzen und sich leise zu beschweren reicht nicht", so Naoko Hiramatsu, eine 44-jährige Junior-Professorin in Französisch und eine der Demonstranten in Tokyo gegenüber Reuters. Während des kurzen Interviews hielt sie ihren vierjährigen Sohn in ihren Armen und fuhr fort: "Wenn ich nicht handel und versuchen würde diesen aggressiven Militarismus zu bekämpfen, werde ich nicht in der Lage sein meinem Kind dies in der Zukunft zu erklären."

Ein anderer Demonstrant sagte, "Ich will Japan in der Führungspositionen für den Weltfrieden sehen und nichts anderes."

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