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Syrien: IS-Führer will keine Christen töten, wenn.......

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Der IS- Führer Abu Bakr al-Baghdadi hat versprochen keine Christen in der syrischen Stadt Homs zu töten, wenn sie dafür auf ihre Kreuze verzichten. Die Militanten verboten ebenfalls, dass Christen beten dürfen, nur dann wollen sie sie am Leben lassen. Das Dokument untersagt es Christen weiter, christliche Attribute wie Kreuze, Bibeln und andere religiöse Literatur zu zeigen.

Darüber hinaus sind Christen im Auftrag von Al Baghdadi verpflichtet einen Tribut zu zahlen in Gold Dinar (männliche Erwachsenen - 4 Dinar, wohlhabende Menschen - mehr). Auch sind ihnen eigene Waffen untersagt. Es ist auch verboten Schweinefleisch und Alkohol in der Öffentlichkeit zu konsumieren. Nach dem Brauch der Scharia müssen Menschen Tribut zollen oder zum Islam konvertieren oder aus dem Hoheitsgebiet der Residenz verschwinden.

Im Gegenzug garantiert der IS-Führer, dass kein Mönch oder gewöhnlicher Christ angerührt wird und gewährleistet die Sicherheit aller ihrer Familienangehörigen und deren Eigentum.

Christen glauben nicht an Versprechen

Die Armenische Apostolische Kirche in der syrischen Hauptstadt ist seit mehreren Jahren in der Schusslinie. Extremisten beschossen regelmässig die christlichen Viertel, trotzdem kommt Bischof Armash Nalbandian jeden Tag zum Tempel. Er sagte: " Wir haben von ihren Versprechen aus den sozialen Netzwerken gehört, "youtube" ... Wenn die Menschen nach ihren Regeln leben, dann werden sie sie am Leben lassen. Aber ich war in Homs, Maaloula, Kessab. In Wirklichkeit haben sie alles zerstört: Häuser, Tempel, Moscheen und Kirchen.

"Christen haben auf dieser Erde gelebt lange bevor der Islam hierher gekommen ist. Als die Muslime angegriffen wurden, waren sie immer auf der Suche nach Hilfe von uns und wir haben sie ihnen nie verwehrt. Dies geschieht jetzt bei den Terroristen nie. Sie haben überhaupt keinen Glauben", sagt ein Bewohner.

"Die IS ist ein Projekt von Auslandsnachrichtendiensten, ihre Führer - Marionetten in den Händen der westlichen Politiker, ich bin mir sicher, dass sie Baghdadi führen. Und die Strategie, die die Islamisten gegen Christen hier in Syrien durchführen, wird durch das Weisse Haus in Washington diktiert", sagt Nikola Akl, ein anderer Bewohner der syrischen Hauptstadt.

In einem weiteren christlichen Dorf in Homs Mahin, versuchen derzeit Extremisten die Erstürmung. Aber die Anwohner haben sich aktiv den Freiwilligenkorps angeschlossen und kämpfen zusammen mit der syrischen Armee gegen die IS-Militanten. Seit mehr als zwei Wochen ist die Verteidigung erfolgreich.

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