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Fukushima: Hohe Krebsraten bei Kindern

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Kinder die in der Nähe von Fukushima leben, zeigen alarmierend hohe Krebsraten. Das wurde anlässlich einer neuen Studie bekannt.

Eine neue Studie zeigt, dass Kinder die in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima leben, Schilddrüsenkrebs mit einer 20 bis 50-fach höheren Rate bekommen als Kinder an anderen Orten. Diese Differenz, so die Autoren der Studie, untergräbt die Position der Regierung, dass mehr Fälle in der Gegend nur wegen der strengeren  Überwachung entdeckt wurden.

Die im August veröffentlichte jüngste Statistik zeigt, dass Schilddrüsen-Krebs bei 137 von 370.000 Kindern auftrat, eine Zahl die sich um das 25-fache gegenüber dem Vorjahr erhöht hat. In anderen Ländern tritt die Krankheit bei nur etwa ein oder zwei von einer Millionen Kindern pro Jahr auf.

"Das ist mehr als erwartet und es geht schneller als erwartet," sagte Autor Toshihide Tsuda gegenüber Associated Press bei einem Besuch in Tokio. "Dies ist das 20 bis 50-fache von dem was man normalerweise erwarten würde."

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