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Brasilien: Unterseekabel gegen NSA-Spionage

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Brasilien will sich mit einem Seekabel direkt mit Europa verbinden, um amerikanische Spionageaktivitäten zu vermeiden. Tech-Giganten wie Google und Facebook die direkt am NSA-Tropf hängen, werden das Vorhaben wahrscheinlich unterstützen, berichtet die Webseite orrazz.com.

Brasilien will ein spezielles Unterwasserkabel verlegen, das das Internet des südamerikanischen Landes direkt mit Europa verbindet und alle Spionageversuche der Amerikaner verhindern soll. Die Kosten werden auf etwa 250 Millionen Schweizer Franken geschätzt. Bis Ende 2017 soll es in Betrieb gehen und wird wahrscheinlich von den Tech-Giganten Google und Facebook unterstützt.

Der brasilianische Kommunikationsminister André Figueiredos sagte, dass fast ein Dutzend multinationaler Tech-Riesen Interesse gezeigt haben, Teil des Joint-Ventures zu werden. Wenn das Unterseekabel verlegt ist, wird Brasilien in der Lage sein, vollständig die Vereinigten Staaten zu umgehen, die bisher der primäre Transferknoten für den Internet-Datenverkehr nach Brasilien sind.

Das 5900 km lange Kabel wird Brasilien und Portugal direkt miteinander verbinden.

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