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Burkina Faso: Monsanto verliert, Bauern gewinnen!

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Das afrikanische Land will keine Monsanto Gentech-Baumwolle mehr wegen der schlechten Qualität, des Ernterückgangs und der wirtschaftlichen Verluste.

Afrikas grösster Baumwollproduzent ist nicht der einzige westafrikanische Staat der Biotech-Bewirtschaftungen wagte. Ihm droht aber jetzt wegen genetisch modifizierter (GM) Baumwolle aus Qualitätsgründen das Aus auf dem Weltmarkt.

Der 10. grösste Baumwollproduzent der Welt, in dem vier seiner 19 Millionen Menschen abhängig vom „weissen Gold“ sind, hat in diesem Monat erklärt, dass man den Anbau von Monsanto GM Bt-Baumwolle aufgeben werde, weil es sich als unwirtschaftlich erwiesen hätte.

Der Verband der Baumwollproduzenten des Landes sagte jetzt, dass GM Baumwolle, obwohl sie höhere Ausbeuten brächte, einen Rückgang der Erntequalität verursacht habe. „Die Baumwollfaser die wir heute produzieren ist zu kurz“, so Burkina Fasos neuer Präsident Roch Marc Christian Kabore gegenüber AFP.

Die Faserlänge ist der Schlüssel in Textilien um längere tendenziell stärkere Garne zu produzieren, weil diese Fasern es erlauben sich umeinander mehrmals zu drehen, und auch höhere Spinngeschwindigkeiten ermöglichen.

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