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Brüssel verpulvert Abermillionen für EU-Gebäude

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EU-Diplomaten verprassen Millionen Euro ihrer Steuerzahler für riesige Botschaften in aller Welt. Die Bürofläche jedes einzelnen Mitarbeiters sei grösser als das durchschnittliche Heim einer britischen Familie, schreibt die Daily Mail.

EU-Diplomaten wird vorgeworfen, dass sie Abermillionen mit übergrossen Botschaften in aller Welt verschleudern. Einige der EU-Vorposten seien so gross, dass die einzelnen Büros der Mitarbeiter grösser seien, als einer durchschnittlichen britischen Familie an Quadratmetern zur Verfügung steht, heisst es auf der Webseite der Daily Mail. Insgesamt handelt es sich um 140 weltweite Residenzen des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union.

Beispielsweise soll die neue Residenz in Sri Lanka 930 Quadratmeter gross sein, was von Prüfern bemängelt wurde. Eine Botschaft in Tansania würde trotz immenser Kosten seit 2009 leerstehen.

In einem vernichtenden Bericht warnte der Europäische Rechnungshof gestern die Diplomaten, es zu übertreiben. Die dafür jährlich anfallenden Kosten, die zulasten der europäischen Steuerzahler gingen, seien mit 165.000.000 € pro Jahr einfach zu hoch und die riesigen Gebäude seien viel grösser als nötig.

Auch bemängelt wurde die EU-Botschaft in Genf. Dort stehen 25 Mitarbeitern 2500 Quadratmeter zur Verfügung.

Quelle

Foto: Botschaft der Europäischen Kommission auf den Bahamas/wikipedia.org

 

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