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Britische Streubomben im Jemen eingesetzt

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In einem jemenitischen Dorf wurden eine in Grossbritannien hergestellte "Cluster Bomb" nach Angriffen der Saudis gefunden, berichtet „The Guardian“.

Eine in Grossbritannien hergestellte Streubombe wurden in einem jemenitischen Dorf gezielt von der Saudi-geführten Koalition bei Luftangriffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Die britische BL-755 Streubombe ist so konzipiert, dass Tornado-Flugzeuge der saudischen Luftwaffe sie verwenden können. Sie wurde in einem Dorf im Norden der zerrütteten Golf Nation gefunden.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fand die nicht explodierte Munition im Rahmen einer Inspektion.

Die Bombe wurde in den 1970er Jahren von der britschen Firma „Hunting Engineering“ in Bedford hergestell.

Verbotene Waffe

Die Streubomben-Konvention ist ein am 1. August 2010 in Kraft getretener völkerrechtlicher Vertrag über ein Verbot des Einsatzes, der Herstellung und der Weitergabe von bestimmten Typen von konventioneller Streumunition.

Nicht zu den Unterstützern der Konvention zählen unter anderem die Vereinigten Staaten, Russland, die Volksrepublik China, Israel, Indien, Pakistan und Brasilien, die zu den weltweit wichtigsten Herstellern beziehungsweise Anwendern von Streumunition gehören.

QUELLE

Bild: The Land/CCA SA 3.0

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