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Washington gibt zu Europa zu steuern

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Die Amerikaner sind nach wie vor kräftig dabei, wenn es darum geht, ihre europäischen Marionetten tanzen zu lassen.

Victoria Nuland, Assistant Secretary of State im Dienst des VS-Aussenministeriums, bekannt durch ihr Zitat: „Fuck the EU“ hat zugegeben, dass Washington Druck auf die europäischen Länder macht im Juli die Sanktionen gegen Russland zu verlängern. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass die EU-Länder erneut Ende Juni die Sanktionen verlängern“, sagte Victoria Nuland während einer Anhörung über Russland. „Weil sie sehen, was wir sehen, nämlich dass die Minsk-Vereinbarung bei Weitem nicht in allen ihren Komponenten implementiert wurde“, fügte sie hinzu.

Die Vereinigten Staaten beabsichtigten, auch die Sanktionen gegen den Iran zu verlängern. Russland wird dann ebenfalls seine Sanktionen gegen Europa erweitern, die zu weiteren Abermilliarden Euro an Verlusten innerhalb der EU führen werden.

Das russische Embargo gilt bis zum 5. August 2016, aber es wird verlängert werden, wenn die Europäische Union ihre Sanktionen gegen Russland verlängert.

Regierungen lieben Sanktionen

Die VSA und Europa waren sich immer einig wenn es darum ging gegen andere Nationen Sanktionen zu verhängen. Erinnert sei dabei an die Irak-Sanktionen, die im Jahr 1990 begannen. Die Todeszahlen sind schockierend. Zwischen 1991 und 1998 starben laut UNICEF 500.000 irakische Kinder unter 5 Jahren. Rechnet man die Erwachsenen noch hinzu, liegt die Zahl mit ziemlicher Sicherheit bei über einer Million. Die Regierungen von Washington bis Berlin liessen vor lauter Freude über den gelungenen Massenmord die Sektkorken knallen, klopften sich gegenseitig auf die Schultern und feierten ihren „Erfolg“.

VIDEOCLIP: Madeleine Albright - The deaths of 500,000 Iraqi children was worth it for Iraq's non existent WMD's

Bild: © igorgolovniov

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