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Yankee go home !!

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Amerikanische Militärbasen stehen für Gesetzlosigkeit und Verbrechen. Im japanischen Okinawa fanden deshalb die grössten anti-amerikanischen Proteste der letzten zwei Jahrzehnte statt.

Eine neue Reihe von Vorfällen hat zu den grössten anti-amerikanischen Protesten der letzten zwei Jahrzehnte geführt. Fast 70.000 Demonstranten nahmen an den zahlreichen Kundgebungen und anti-amerikanischen Aktionen teil. Auslöser war die Ermordung einer Japanerin durch einen amerikanischen Soldaten.

Die Aktivisten fordern, dass die Vereinigten Staaten die Besatzung Japans beenden und die Militärbasen schliessen, weil sie u.a. nicht in der Lage sind die von ihnen ausgehende Kriminalität zu stoppen. Ähnliche Forderungen werden derzeit von den Bewohnern so ziemlich aller besetzten Inseln Japans zum Ausdruck gebracht.

Seit 1972 die VSA Okinawa symbolisch an Japan zurückgaben, haben amerikanische Soldaten fast 6000 Verbrechen auf der Insel begangen, 571 davon sind als schwere Straftaten eingestuft worden. Allerdings wurde zwischen den Regierungen Japans und den VSA im Jahr 1960 eine Vereinbarung unterzeichnet, dass alle amerikanischen Bürger von allen Formen der zivilen oder strafrechtlichen Verfolgung ausgenommen sind. Sie haben quasi eine diplomatische Immunität.

Die Insel Okinawa beherbergt etwa 75% aller amerikanischen Militäreinrichtungen in Japan. Insgesamt halten 50.000 Amerikaner die Besatzung aufrecht, darunter 30.000 Soldaten.

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Bild: Screenshot YT/User KYODO NEWS

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