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Jemen: Saudis greifen Demonstrationszug an

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Saudische Kampfjets haben im Jemen eine friedliche Demonstration angegriffen.

Die von den Vereinigten Staaten und Europa mit Waffen und anderem Kriegsmaterial ausgerüsteten Saudis haben in der Hauptstadt des Jemens, Sanaa, eine friedliche Pro-Houthi Demonstration mit 100.000 Teilnehmern bombardiert. Die Demonstranten hatten sich in Sanaa auf dem zentralen Platz versammelt, wo sie stolz den neu gegründeten "Obersten politischen Rat" einschliesslich der Mitglieder der Houthi-Bewegung bejubelten.

"Plötzlich begannen die Saudis die Bombardierung und das Publikum fing an zu laufen", so ein Zeuge gegenüber der BBC. "Die Menschen begannen zu schreien, und weil jeder sehr gut bewaffnet ist, begannen sie mit ihren AK-47 Maschinengewehren in den Himmel zu schiessen."

Mit den Bombenabwürfen wollte Saudi-Arabiens Kampjets die friedlichen Proteste unterbrechen und zielten auf Zivilisten. Hierbei handelt es sich ganz klar um einen Akt gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte und kann als Kriegsverbrechen angesehen werden.

Riad war 2011-2015 der grösste Käufer von Waffen in Europa und den VSA, laut einem Bericht des "Stockholm International Peace Research Institute". Besonders heikel an der Situation, werden Waffen für Kriegsverbrechen benutzt, sind dafür auch die Regierungen der Länder verantwortlich die sie dem jeweiligen Staat verkauft haben. Ihre Politiker können ebenfalls vor dem Tribunal in Den Haag dafür belangt werden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP und Augenzeugen wurden mindestens drei Zivilisten getötet und Dutzende verwundet.

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