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Sioux-Indianer proben den Aufstand

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Im amerikanischen Bundessaat Nord Dakota wollen Sioux-Stämme den Bau von Pipelines verhindern.

Es ist ein spektakulärer Anblick: Tausende Indianer an den Ufern des Cannonball Flusses lagern am Rande der Standing Rock Sioux Reservation in Nord Dakota. Die Ältesten der sieben Stammesräte sitzen um ein Feuer in Beratung und Gebet und warten auf die Entscheidung des Bundesgerichts, ob der Bau einer 3,8 Milliarden Ölpipeline gestoppt wird.

Die Demonstranten der Lakota Sioux blockieren den Bau von vier staatlichen Ölpipelines. Jetzt haben sie vor Gericht einen kleinen Teilsieg errungen. Die Sioux-Stämme haben sich zusammengeschlossen, sich diesem Projekt zu widersetzen, das vom Bundesstaat Nord Dakota und dem United States Army Corps of Engineers genehmigt wurde.

Das Unternehmen "Energy Transfer Partners" aus Dallas hat vereinbart den Bau in der Nähe der Standing Rock Sioux Reservation in Nord Dakota für mindestens eine Woche zu stoppen. "Die Pipelinegesellschaft hat entschieden ihre Arbeiter abzuziehen, um die Sicherheit von jedermann zu gewährleisten", so der Sheriff von Morton County Kyle Kirschmeier gegenüber Journalisten."Sie werden aufhören, bis wir dieses Problem gelöst bekommen."

Die drei Lakota Sioux-Stämme und ihre Anhänger, von denen auch einige vom Stamm der Comanche sind, wollen mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Bundesbehörden bis zum Bundesgericht in Washington, DC gehen, die die Pipeline im Reservat am 24. August genehmigt hatten. Sie sehen das Leben ihrer Stämme bedroht, weil die Pipelines ihre Wasserversorgung gefährden.

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Bild: © adrenalina

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