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Merkels Flüchtlinge bringen Italien in Bedrängnis

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Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi fordert sofortige Hilfe bei den Flüchtlingen.

Die EU-Flüchtlingskrise wird zu einem riesigen Albtraum und Brüssel weigert sich einfach zuzugeben, dass es eine schlechte Entscheidung getroffen und auf ganzer Linie versagt hat. Italien ist von dem Zustrom von Flüchtlingen überrannt worden und fordert nun eine erneute Überprüfung. Italien kann nicht mit einer ähnlichen Zahl der ankommenden Flüchtlinge dieses Jahr fertig werden.

Ministerpräsident Matteo Renzi sagte, er würde zurücktreten, wenn die bevorstehende Verfassungsänderung am 4. Dezember abgelehnt wird und er hat erkannt, dass der ungeheuerlich unpopuläre Zustrom von Flüchtlingen gestoppt, oder er zurücktreten muss.

Die italienische Küstenwache rettete mehr als 6.000 Menschen aus dem Meer, und allein in diesem Jahr sind allein in Italien etwa 155.000 Flüchtlinge auf See angekommen. Sie strömen aus Libyen ein, wo Betrüger Flüchtlinge schicken, um grosse Summen einzustreichen und sie nach Italien bringen.

Renzi hat nun gedroht, dass, wenn andere EU-Mitgliedstaaten sich weigern, Flüchtlinge zu akzeptieren, er ein Veto gegen den EU-Haushalt einlegen will. Renzi wies darauf hin, dass Italien der EU 20 Milliarden Euro zahlt und nur 12 Milliarden zurückbekommt. Er hat erklärt, dass dieses System "nicht funktioniert."

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