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74 Prozent der "Unbegleiteten" sind Erwachsene

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Im Jahr 2016 hat die dänische Einwanderungsbehörde (Udlændingestyrelsen - DIS) das Alter von Hunderten von Asylsuchenden untersucht, die angaben jünger als 18 Jahre alt zu sein, berichtet die dänische Zeitung Jyllands-Posten.

Laut einem Bericht in Jyllands-Posten hatte DIS vermutet, dass bei 800 Asylsuchenden etwas faul sein könnte und forderte deshalb die Universität von Kopenhagen (Retsmedicinsk Institut) auf, Tests durchzuführen, um festzustellen, wie alt die "unbegleiteten Jugendlichen" wirklich sind. Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen von Zähnen und Fingerknochen schloss das Institut, dass 74 Prozent der getesteten - oder rund 600 Personen in Wirklichkeit Erwachsene sind und die Behörden betrogen haben.

Die Zahl der von der DIS bis 2016 geforderten Altersuntersuchungen hat sich im Jahr 2015 mehr als verdoppelt, was im Jahr 2015 ein Rekordjahr für Altersüberprüfungen war. Das Department of Forensic Medicine sagte, es ist wahrscheinlich, bis 1.000 Alters-Tests bis zum Ende des Jahres durchführen zu können.

Im dänischen Asylsystem erhalten unbegleitete Minderjährige eine Reihe von Vorteilen gegenüber Erwachsenen, einschliesslich der Möglichkleit, ihre Eltern und Geschwister nach Dänemark zu holen, um gemeinsam mit betrügerischen Absichten die dänischen Sozialkassen zu plündern.

 

Bild: © Radek Procyk/Dreamstime.com

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