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Ukraine: Janukowitsch bat Putin um Hilfe

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Dem ukrainischen Generalstaatsanwalt ist in einem Interview ein schwerer Fauxpas unterlaufen.

Der ukrainische Generalstaatsanwalt hat in einem Interview zugegeben, dass der damalige Präsident, und mit einem von westlichen Staaten orchestrierten Staatstreich gestürzte Präsident Janukowitsch, Russlands Präsident Putin um Entsendung von Soldaten gebeten hatte, berichtetet das Nachrichtenportal "News from Crimea". Im Interview zeigt Jurij Luzenko den Brief mit gültiger Unterschrift und Siegel.

Mit diesem Schreiben informierte Janukowitsch den russischen Präsidenten über "Chaos und Anarchie im Land" während der Ereignisse auf dem Maidan in Kiew und, dass die "Ukraine am Rande eines Bürgerkriegs" stünde. In Janukowitschs Brief steht auch, dass Zivilisten  auf der Krim und im Donbass in Gefahr seien. In nicht unsicheren Ausdrücken fragt Janukowitsch Putin, "die Streitkräfte der Russischen Föderation zu nutzen, um Frieden, Recht und Ordnung wiederherzustellen."

Luzenko sagte auch, dass dieses Dokument de facto Janukowitschs Verrat bestätigten würde, beweist aber gleichgzeitig damit auch, dass es keine russische Intervention in der Ukraine gegeben hat.

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