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Frankreich: Immer weniger Geld von Steuersündern

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Die Jagd von Franzosen mit Schwarzgeldkonten im Ausland, allen voran in der Schweiz, wird dem französischen Staat dieses Jahr 1 Milliarde Euro einbringen. 2016 war es noch mehr als das Doppelte, nämlich 2,4 Milliarden Euro. Dies geht aus dem Jahresbericht der französischen Finanzverwaltung hervor, berichtet die Handelszeitung. Die Beträge setzen sich aus Steuern, Nachsteuern und Bussen zusammen.

Die Behörde erklärt den Rückgang mit dem automatischen Informationsaustausch zwischen der Schweiz und Frankreich; dieser führe dazu, dass Steuerhinterzieher zwangsläufig auffliegen würden. Nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlen kommuniziert Frankreich nicht; auf Anfrage schreibt die Behörde aber, dass die meisten Fälle mit Regularisierungen mit der Schweiz zu tun hätten.

Frankreich hat in den letzten Jahren massive Anstrengungen unternommen, um die Steuerflucht zu bekämpfen. 2010 wurde eine «Police Fiscale» ins Leben gerufen, 2013 eine Behörde zur Berichtigung von Steuererklärungen.

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