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Amerikanische Wahleinmischung in Afghanistan

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Washington diskutiert über die Absage der afghanischen Präsidentschaftswahlen.

Das Wall Street Journal berichtete über laufende Diskussionen auf Veranlassung des amerikanischen Sonderbeauftragten Zalmay Khalilzad, der dazu drängt, die afghanische Regierung dazu anzuhalten, die Präsidentschaftswahlen, die im April stattfinden sollen, einfach auf unbestimmte Zeit auszusetzen.

Das Interesse der Amerikaner an diesem Plan konzentriert sich offenbar auf die Versuche der afghanischen Regierung, mit den Taliban Verhandlungen über die Beilegung des laufenden Krieges zu führen.

Um den Präsidenten des Landes zur Absage zu nötigen, droht Washington hinter vorgehaltener Hand damit, die Finanzierung der afghanischen Regierung zu stoppen.

Eine Absage könnte Afghanistan erneut in eine heikle Lage bringen und das Misstrauen bei den Menschen gegen ihre Regierung noch verstärken, die im Grunde nur eine Marionette Washingtons ist.

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