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Schweden: Beschlagnahmung von Wohnungen für Migranten

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Schwedens Grüne wollten Wohnungen und Häuser für Migranten beschlagnahmen lassen.

Die Partei hatte vorgeschlagen, Wohnungen und Häuser der Bürger zu konfiszieren und sie Migranten zu übergeben, wenn die Immobilie als zu gross erachtet wird oder der Eigentümer mehr als einen Wohnsitz hat. Die Bloggerin Katerina Janouch enthüllte, wie die Partei ein neues Gesetz einführen wollte, das «den Kommunen erlaubt, Wohnungen zu beschlagnahmen, um sie Flüchtlinge zu geben», schreibt die Webseite katerinamagasin.se.

Dem Vorschlag zufolge könnten die Behörden Menschen mit zu grossen Wohnungen einfach rauswerfen, zum Beispiel Paare, bei denen die Kinder schon zu Hause ausgezogen sind. Nach einer solchen Gesetzgebung würden Hausbesitzer nicht einmal entschädigt, während die Regierung ihnen zuvor einen Marktwert von mindestens 125% hätte zahlen müssen.

Nachdem er kontrovers diskutiert wurde, wurde der Vorschlag offenbar zurückgezogen. Berichten zufolge wurde auch eine Liste mit Namen von Personen in Umlauf gebracht, deren Häuser konfisziert werden könnten.

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