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Venezuela: Deutscher Botschafter spielt Bodyguard

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Mehrere Botschafter haben den rechtsextremen Juan Guaido, der sich selbst als Präsident Venezuelas bezeichnet, liebevoll am Flughafen im Empfang genommen.

Dem venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó war nach einer Entscheidung des obersten Gerichts die Ausreise aus dem Land verboten worden, die er jedoch missachtete. Obwohl die venezolanischen Behörden deutlich gemacht haben, dass er 30 Jahre im Gefängnis verbringen könnte, weil er versucht hat, die Regierung zu stürzen, und ein Reiseverbot verletzt wurde, entschied sich Guaido, direkt zu einem Flughafen in Caracas zu kommen.

Um seine rechtmässige Verhaftung zu verhindern, haben mehrere Botschafter den rechtsextremen Juan Guaido, der sich selbst als Präsident Venezuelas bezeichnet, liebevoll am Flughafen im Empfang genommen. «Wir Rechten müssen zusammenhalten», das hat sich wohl auch der deutsche Botschafter Daniel Kiener und einige seiner anderen Kollegen in Venezuela gedacht. Drei von ihnen spielten für den rechtsextremen Möchtegernpräsidenten Guado am Flughafen die Bodyguards. Guaido konnte den Zoll ohne Zwischenfälle passieren und ging direkt zu einer Kundgebung im Zentrum von Caracas.

Unter den Völkerrechtsbrechern die im Auftrag ihrer Regierungen sich am Flughafen herumlümmelten, waren die Botschafter Spaniens, Frankreichs und Deutschlands, die erfolgreich die Handlungen des venezolanischen Rechtsstaates untergraben konnten.

UN-Charta: «Kein Staat darf gegenüber einem anderen aktiv eine Politik des Regimewechsels verfolgen oder die Destabilisierung des anderen Staates betreiben.»

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