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Vereinte Nationen fordern 10 Prozent des Welteinkommens

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat die Einrichtung eines globalen Fonds angekündigt, der sich mit der Coronavirus-Pandemie befassen soll. Er fordert, dass alle Nationen den Gegenwert von 10 Prozent des weltweiten BIP zur Finanzierung eines gigantischen Konjunkturpakets" beitragen.

"Eine gross angelegte, koordinierte und umfassende multilaterale Antwort in Höhe von mindestens 10 Prozent des globalen BIP ist heute mehr denn je erforderlich. Diese Krise ist wirklich global. Es liegt im Interesse aller, dafür zu sorgen, dass die Entwicklungsländer die besten Chancen haben, diese Krise zu bewältigen, sonst läuft COVID-19 Gefahr, zu einer dauerhaften Bremse für die wirtschaftliche Erholung zu werden", heisst es im UN-Bericht.

Der Plan mit dem Titel "Gemeinsame Verantwortung, globale Solidarität: Als Reaktion auf die sozioökonomischen Auswirkungen von COVID-19", würde der UNO voraussichtlich etwa 8,7 Billionen Dollar in die Kassen spülen, die sie angeblich zur Bekämpfung und Ausrottung des Coronavirus und zur Lösung anderer Probleme, die sich aus dem Virus ergeben haben, einsetzen würde. Das Geld würde die UN am liebsten selbst verwalten.

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