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Furioser Wirtschaftsaufschwung: Trump holt Millionen Jobs zurück

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In den Vereinigten Staaten kamen im Juni 4,8 Millionen Arbeitsplätze hinzu - der grösste monatliche Zuwachs, der jemals verzeichnet wurde, so der Bericht des Amtes für Arbeitsstatistik. Die Arbeitslosenquote die durch das Coronavirus auf über 20 Prozent angestiegen war ist ebenfalls gesunken. Sie liegt derzeit nur noch bei 11,1 Prozent.

Mit 7,5 Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen in den vergangenen zwei Monaten kommt Amerikas wirtschaftliches Comeback nach dem Coronavirus deutlich früher als geplant in Gang. "So etwas wie diesen Rekord hat es noch nie gegeben", sagte Präsident Trump bei einer Pressekonferenz. "Wir haben eine aggressive Strategie umgesetzt, um das Virus zu besiegen und zu töten und die Amerikaner mit dem höchsten Risiko zu schützen, während wir gleichzeitig denjenigen mit geringerem Risiko erlauben, sicher an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Das ist es, was geschieht."

Nachdem die Monate Mai und Juni als die zwei grössten monatlichen Arbeitsplatzgewinne in der Geschichte galten, ist nun schätzungsweise ein Drittel aller Arbeitsplatzverluste vom März und April wieder aufgeholt worden. "Unsere Arbeit ist erst dann getan, wenn jeder einzelne Amerikaner, der seinen Arbeitsplatz wegen COVID verloren hat, wieder an die Arbeit geht", sagte Finanzminister Steven Mnuchin.
 
Die Arbeitsplatzgewinne vom Juni verteilten sich breit über die amerikanischen Industrien, wobei der hart getroffene Freizeit- und Gastgewerbesektor den grössten Umschwung erlebte:

-2,1 Millionen Arbeitsplätze im Freizeit- und Gastgewerbe
 
-740.000 Arbeitsplätze im Einzelhandel
 
-568.000 Arbeitsplätze im Bildungs- und Gesundheitswesen
 
-357.000 Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor

-356.000 Arbeitsplätze in der Fertigung

Das grosse amerikanische Comeback verringert die Arbeitslosigkeit auch für eine Reihe von historisch marginalisierten Gruppen. Afroamerikanische Arbeitnehmer haben historische Gewinne verzeichnet, wobei im vergangenen Monat mehr als 400.000 Arbeitsplätze hinzukamen. Die lateinamerikanische Beschäftigung ist um 1,5 Millionen gestiegen, und die Arbeitslosenquote der Frauen ist sogar noch schneller gesunken als die der Männer. Bei den grossen Arbeitnehmergruppen ging die Arbeitslosenquote der erwachsenen Männer im Juni zurück (10,2 Prozent), erwachsene Frauen (11,2 Prozent), Teenager (23,2 Prozent), Weisse (10,1 Prozent), Schwarze (15,4 Prozent) und Lateinamerikaner (14,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote für die Asiaten (13,8 Prozent) haben sich im Laufe des Monats kaum verändert.

Mit dem Sinken der Arbeitslosenquote ist auch die Zustimmung für den amerikanischen Präsidenten wieder angestiegen.  Die Rasmussen Reports tägliche Präsidentenumfrage zeigt, dass 47% der wahrscheinlichsten amerikanischen Wähler die berufliche Leistung von Präsident Trump gutheissen. Zweiundfünfzig Prozent (52%) lehnen dies ab. Trump liegt in seiner Bewertung sogar höher als sein Vorgänger Barack Obama zum gleichen Zeitpunkt seiner Präsidentschaft. Obama kam damals nur auf 44 Prozent Zustimmung.

 

Bild: © Danny Raustad/Dreamstime

 

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