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Japanischer Ministerpräsident will nicht nach Fukushima

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Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat einen für heute geplanten Besuch in der Region Fukushima abgesagt. Angeblich seien dafür schlechte Wettervorhersagen der Grund.

Kan wollte eigentlich per Hubschrauber zunächst in die schwer zerstörte Stadt Ishinomaki in der Präfektur Miyagi reisen. Danach sollte er, 20 Kilometern entfernt vom Atomkraftwerk Fukushima 1, Einsatzkräfte treffen.

Unterdessen leidet die Bevölkerung in den am härtesten betroffenen Gebieten unter radioaktiv verseuchtem Trinkwasser und Lebensmitteln. Die Belastung wird von der WHO als ernst eingestuft. Sie könne nicht örtlich begrenzt werden,  so diie WHO. Der japanische Gesundheitsminister hat vor dem Gebrauch von Leitungswasser gewarnt.

Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima bleibt ernst. Nach kleinen Erfolgen am Wochenende, sorgt Fukushima 1 für neue Sorgen. Im Reaktor 3 stieg der Druck wieder derart an, dass Techniker einen Druckablass in Erwägung zogen. Alle Reaktoren sollen angeblich an das Stromnetz wieder angeschlosen worden sein.

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