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Libyen: Rebellen essen Herzen von Gaddafi-Anhängern

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image Verkohlte Leichen (Bild Vordergrund) werden von den Rebellen misshandelt und überall präsentiert.

Zeugen berichten von Gräueltaten der Rebellen. Aus Rache hinterlassen sie eine grausame Spur der Vernichtung. Wer sich ihnen nicht anschliessen will, wird ermordet. Zusätzlich bombardiert die Nato die ohnehin gequälte Zivilbevölkerung. Auf den Dächern haben sich Scharfschützen der Aufständischen postiert und schiessen auf alles was sich bewegt. Sie sind sogar dazu übergegangen aus Krankenhäusern heraus zu schiessen und benutzen dabei die Kranken und Verwundeten, unter denen auch viele Kinder sind, als menschliche Schutzschilde.

Videos über mit Messern geköpfte Soldaten Gaddafis machen die Runde.Tote Gaddafi Soldaten werden auf die Strassen geworfen, geschändet und angezündet. Die Rebellen verschleppen Gaddafi-Treue an unbekannte Orte und sollen dort Exekutionen durchführen und die Opfer anschliessend in Massengräbern verscharrren. Insgesamt soll eine Liste von 8000 Personen, die zu Anhängern Gaddafis gehören,  "abgearbeitet" werden.

Pro-Gaddafi-Soldaten, die sich ergeben hatten, wurden von Rebellen kaltblütig hingerichtet! Die Augen verbunden, gefesselt, geschlagen, gehängt, enthauptet, auf Feuer gestellt, ihre Körper verstümmelt. In einem dokumentiertem Fall wurde einem Soldaten sein Herz aus der Brust gerissen, als er öffentlich verkündigte, dass sein “Herz für Gaddafi ist”. Der Rebell nahm einen Bissen von dem Herzen. In Misurata verbrannten die Rebellen einige Soldaten, dann winkten und tanzten sie mit den verkohlten  Überresten ihrer Leichname herum.

Die grausamen Berichte decken sich mit Angaben von Zeugen aus Städten, in denen die Rebellen-Truppen bisher gewütet haben.Die Häuser werden durchsucht, Regierungstreue verschleppt und an unbekannten Orten misshandelt und getötet. Gestern sollen Rebellen Streumunition auf Wohngebiete Misrata abgeschossen haben. Später behaupteten sie, Gaddafis Truppen seien dafür verantwortlich. Die Munition, von der  Fragmente gefunden wurden, wiesen als Herkunftsland das Nato-Mitglied Spanien aus.

Unter den vom CIA finanzierten Rebellen sind sehr viele, die zu Beginn der Aufstände aus den Gefängnissen befreit wurden. Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder, Diebe, Räuber und Betrüger wurden so über Nacht zu "Freiheitskämpfern". Sie kämpfen allerdings mehr um ihre eigene Freiheit, denn sie müssen sich gegen die Gaddafi-Truppen durch besondere Grausamkeit bewähren und so stehen sie jetzt Seite an Seite mit der Nato gegen Gaddafi Anhänger.

Jeder Ort wird von den Rebellen nach "Feinden der Revolution" durchsucht. Bürger die sich ihnen nicht anschließen wollen, sollen die "revolutionäre Gerechtigkeit" zu spüren bekommen. "Wir wissen, wo sie sind, und wir werden sie finden und töten.", so ein Sprecher der Aufständischen. Dabei ist es ihnen völlig egal ob in den Familien Hausfrauen, ältere Menschen, Kleinkinder oder sogar Babys leben. Ohne jede Gerichtsbarkeit werden die "Todesurteile" auf der Stelle gegen ganze Familienclans vollstreckt. An Schlaf ist kaum zu denken, denn in der Nacht kommen wieder die Raketen und Bomben der Nato, die zumeist ihre Häuser zerstören oder sogar ganze Familien auslöschen und die Aufständischen die mit "Allahu akba"  Rufen gewaltsam in die Häuser und Wohnungen eindringen, morden, vergewaltigen und plündern.

Zu den Getreuen gehören auch Bäcker, Händler, Handwerker, Lehrerinnen, Studenten und Krankenschwestern. Sie waren mit ihrem bisherigen Leben unter Gaddafi zufrieden und hatten ihr Auskommen. Siegenossen die Vorteile der vielen sozialen Einrichtungen, die für arabische Verhältnisse hervorragende Gesundheitsversorgung und ein gutes Bildungssystem. Dies alles sehen sie jetzt von den marodierenden Rebellenbanden, von denen keiner weiss was sie vorhaben und wer sie eigentlich sind, gefährdet.

Anschliessen wollen sich die meisten Libyer der kleinen Minderheit der Rebellen nicht. Gaddafi, den die meisten schon von Kindsbeinen an kennen, war für sie berechenbar und sie hatten sich mit ihm arrangiert. Was die Rebellen bringen ist ungewiss und die Libyer fürchten sich vor der Zukunft. Viele ahnen dass die Aufständischen, aufgestachelt durch die mörderische Kriegslust und die Gier des Irren aus dem Élysée Palast, der ewigen Mitläufer aus der Downingstreet und des Lügners und Heuchlers aus dem Weissen Haus auf täglich 1,7 Millionen Barrel Öl, das Land in ein Chaos stürzen werden und es schlimmer werden könnte als es unter Gaddafi jemals war.

Vielen macht zudem Angst, dass der in Libyen weit verbreitete Islam, der bisher nur als Staatsreligion eine Rolle spielte aber nicht in der Politik, jetzt die Oberhand gewinnen könnte, denn die Rebellen verfolgen islamisch fundamentalistische Ziele hin zu einem Gottesstaat. Gaddafi orientierte sich am westlichen Organisationssystem, was ihm die Feindschaft bei überzeugten Islamisten bescherte. Im Osten Libyens soll die die Islamisierung bereits stark vorangeschritten sein. Die Rechte der Frauen werden von den Rebellen im Osten des Landes bereits eingeschränkt und sie werden gezwungen sich zu verschleiern. Immer mehr Städte rufen "libysch islamische Emirate” aus.

 

 

 

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