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Snowden erhält Menschenrechtspreis

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Der ehemalige VS-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden wurde mit dem Fritz-Bauer-Preis der Deutschen Humanistischen Union geehrt, weil er die umstrittenen Überwachungspraktiken der NSA und ihrer Komplizen bekannt gemacht hat.

"Edward Snowden zeigte aussergewöhnliche Zivilcourage bei der Aufdeckung von illegalen Überwachungspraktiken", sagte die Bundesvorsitzende Werner Koep-Kerstin am Samstag in Rastatt. Mit den Enthüllungen habe er eine "längst überfällige Debatte über die Grenzen des Sicherheitswahns, die demokratischen Ansprüche an die Kontrolle der Geheimdienste sowie internationale Regeln der Überwachung angestossen".

Der Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union wurde 1968 gestiftet in Erinnerung an ihren Mitbegründer Fritz Bauer, den langjährigen Generalstaatsanwalt von Hessen und sozial engagierten Juristen. Mit diesem Preis ehrt die Humanistische Union „Verdienste um die Humanisierung, Liberalisierung und Demokratisierung des Rechtswesens“. Frauen und Männer werden ausgezeichnet, die „unbequem und unerschrocken der Gerechtigkeit und Menschlichkeit Geltung verschaffen“.

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