Home | Nachrichten | Ausland | Deutschland | Köln: 1000 Flüchtlinge fallen über deutsche Frauen her

Köln: 1000 Flüchtlinge fallen über deutsche Frauen her

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Im Laufe des Neujahrtages erhielt die Polizei Köln Kenntnis über unterschiedliche Vorfälle bei denen Frauen Opfer von Übergriffen geworden sind. In der Silvesternacht nutzten nordafrikanische Flüchtlinge das Getümmel rund um den Dom und begangen Straftaten unterschiedlicher Deliktsbereiche. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Fälle eingerichtet, heisst es in einer Pressemitteilung der Kölner Polizei.

Bei der Polizei Köln und der Bundespolizei erstatteten bis zum jetzigen Zeitpunkt knapp 60 betroffene Frauen Anzeige und schilderten in diesen Fällen die gleiche Vorgehensweise der Täter. Die Geschädigten befanden sich während der Neujahrsfeier rund um den Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz, als mehrere Männer sie umzingelten.

Die Grösse der Tätergruppen variierte von zwei bis drei, nach Zeugenaussagen nordafrikanisch Aussehenden bis zu 20 Personen. Die Verdächtigen versuchten durch gezieltes Anfassen der Frauen von der eigentlichen Tat abzulenken - dem Diebstahl von Wertgegenständen. Insbesondere Geldbörsen und Mobiltelefone wurden entwendet. Die jungen männlichen Flüchtlinge zeigten keinerlei Respekt vor deutschen Frauen und gingen in einigen Fällen noch weiter und berührten die meist von auswärts kommenden weiblichen Fahrgäste unsittlich.

Laut den Worten des Kölner Polizeipräsidenten Albers auf der heutigen Pressekonferenz, sollen sich am Silvesterabend auf dem Bahnhofsvorplatz etwa 1000 Männer, die  „dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“ stammen versammelt haben. Er sprach von Sexualdelikten in sehr massiver Form und einer Vergewaltigung.

Sexuelle Übergriffe in Hamburg

Auch in Hamburg sind in der Silvesternacht auf der Reeperbahn mehrere Frauen von Flüchtlingen sexuell belästigt und ausgeraubt worden. Der Polizei liegen sechs Anzeigen vor. Die Aussagen der 18- bis 24-jährigen Opfer sind vage. Sie sprechen von sechs, teilweise aber auch von 20 Tätern, die arabisch ausgesehen haben sollen. Passiert sind die Übergriffe im Gedränge.

Sexuelle Übergriffe auch in Stuttgart

In Stuttgart hat eine Gruppe von ungefähr 15 Männern in der Silvesternacht  zwei 18-jährige Frauen auf dem Schlossplatz beraubt. Die jungen Frauen wurden am Weitgehen gehindert und unsittlich berührt. Zu den Tätern ist bisher lediglich bekannt, dass es sich um Südländer arabischen Aussehens mit schwarzen Haaren im Alter von 30 und 40 Jahren handeln soll.

Gewerkschaft der Polizei Deutschlands (GdP) nennt die Übergriffe "unerträglich"


Laut der GdP ist es in der Silvesternacht im unmittelbaren Umfeld des Kölner Hauptbahnhofs zu massiven Übergriffen einer mehr als 1000 Personen umfassenden, stark alkoholisierten Menschenmenge gekommen. Andere Feiernde und Reisende wurden aus der Menschenmenge heraus immer wieder mit Feuerwerkskörpern beschossen oder sogar massiv sexuell belästigt. Zudem ist es zu zahlreichen Fällen von Diebstahl beim „Antanzen“ von Opfern gekommen.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand der Polizei und der Zeugenaussagen war der Grossteil der Täter junge Heranwachsende aus nordafrikanischen Herkunftsländer und dem Nahen Osten. „Die massiven Übergriffe während der Kölner Silvesternacht sind unerträglich, deshalb ist es wichtig, dass die Hintergründe der Tat rückhaltlos aufgeklärt und die Täter konsequent bestraft werden“, forderte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Arnold Plickert.„Wenn Frauen sexuell belästigt werden, ist das ein massiver Eingriff in ihre Grundrechte. Das ist nicht hinnehmbar. Deshalb darf bei der Aufklärung der Übergriffe nichts verschwiegen werden, auch wenn das zu Ergebnissen führen sollte, die politisch unangenehm sind“, fordert Plickert. Zugleich warnte der GdP-Vorsitzende aber davor, die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge insgesamt als potenzielle Straftäter zu diffamieren.

„Wenn es Flüchtlinge gibt, die ein Problem damit haben, sich in unsere offene Gesellschaft zu integrieren und die Freiheitsrechte anderer Menschen zu respektieren, müssen wir mit aller Härte des Gesetzes gegen sie vorgehen“, sagte Plickert.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Visafreiheit Ukraine
Die EU hat jetzt die Visafreiheit für die Ukraine beschlossen. Was halten Sie davon?