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Deutschland: Ministerpräsident revoltiert gegen Merkel

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Der bayerische Ministerpräsident hat gefordert, dass die Sanktionen gegen Russland bis Ende 2017 aufgehoben werden müssten.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sagte am Sonntag, dass die Sanktionen gegen Russland vor Ende 2017 aufgehoben werden müssten und Moskau zur Gruppe der Acht (G8) zurückkehren sollte, die die größten Volkswirtschaften der Welt zusammenbringt.

Damit stellt sich Seehofer ganz klar gegen die Bundeskanzlerin Merkel, die die Sanktionen noch bis zum Sankt Nimmerleinstag beibehalten möchte, die der Wirtschaft und den deutschen Arbeitnehmern einen massiven Schaden zugefügt haben.

Deutschland hatte sich nach der Aufforderung des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, den Sanktionen gegen Russland angeschlossen.

Aber Seehofer wird nicht umsonst auch die "fränkische Blendgranate" genannt, denn am Montag stellten er und die CSU sich offiziell hinter die Kanzlerkandidatur von Angela Merkel. So gilt dann für die Bundestagswahl im September, dass, wer die CSU wählt, damit auch Angela Merkel wählt.

 

Foto: © Harald Bischoff/CC by SA 3.0

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