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Deutschland: Mündliche Verwarnung für amerikanischen Botschafter

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Der Vizepräsident des Bundestags drängt Berlin, den amerikanischen Botschafter Richard Grenell nach Hause zu schicken.

Deutschland hat vom homosexuellen Botschafter der amerikanischen Besatzungsmacht mal wieder eine Zurechtweisung erhalten. Grenell hatte offenbar wieder einmal einen zickigen Tag und kritisierte die deutschen Haushaltspläne, weil sie zu niedrige Verteidigungsausgaben enthalten.

Zwar gab es eine zaghafte kaum wahrnehmbare Kritik für seine Statements von Kanzlerin Angela Merkel, jedoch die meisten um und unter ihr dürfen den Amerikanern nicht ihre Zähne zeigen und verharren weiter in der ihnen angeborenen Untertanenrolle.

Es war ausgerechnet der Abgeordnete des Bundestages Wolfgang Kubicki (FDP), der den amerikanischen Botschafter in Berlin scharf kritisierte und öffentlich bat, ihn zur Persona grata erklären zu lassen. Allerdings ist Kubicki dafür bekannt, dass er häufig erst redet und dann denkt.

In einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP erklärte er, warum er nach einem Grenell-Ausschluss sucht: «Dieser amerikanische Diplomat fungiert als Oberkommissar der Besatzungsmacht. Er muss wissen, dass unsere Toleranz Grenzen hat. Deutschland darf Grenells Versuche nicht hinnehmen, in die Politik eines souveränen Staates wie Deutschland einzugreifen.»

 

Foto: © 9EkieraM1/CC-BY-SA-3.0

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