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Fasnacht: Kinderkostüme können brandgefährlich sein

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9 von bisher 52 untersuchten Kinderkostümen mussten aufgrund Gesundheitsgefährdung für Kinder vom Markt genommen werden (Beanstandungsquote 17 Prozent). Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Kostüme sehr leicht entzünden lassen und teilweise minutenlang brennen. Besonders gefährdet sind Kostüme mit angenähtem Kopfteil und haarartigen Materialien am Kopf.

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Basel-Landschaft untersucht zurzeit im Rahmen einer Kampagne der Region Nordwestschweiz  Fasnachtskostüme und andere Kostüme für Kinder unter 14 Jahre auf ihre Brennbarkeit. Kinderspielzeug darf keinen gefährlichen entzündbaren Gegenstand darstellen. Insbesondere Kostüme mit Kopfbedeckung, welche das Gesicht oder den Kopf ganz oder teilweise bedecken, müssen schwer entzündbar sein.

Kostüme mit erhöhter Verbrennungsgefahr für Kinder

  • Ganzkörper Overall oder Cape mit angenähtem Kopfteil   5
  • Hut mit Schleier  2
  • Stirnband verknotet  1
  • Maske, Vollmaske  1

Alle zu beanstandenden Kostüme wurden in China hergestellt. Die beanstandeten Kinderkostüme wurden jeweils umgehend vom Markt genommen.
Aufgrund der hohen Beanstandungsquote hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV auf der Startseite der BLV Homepage www.blv.admin.ch eine Plattform „im Gespräch“ eingerichtet, auf der sich die Öffentlichkeit über die zurückgerufenen Fasnachtskostüme informieren kann. Die Liste wird laufend aktualisiert.

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