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Zivilschutzanlage für Asylsuchende in Basel wird geschlossen

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Die Sozialhilfe schliesst die Zivilschutzanlage St. Jakob per 30. November 2016. Zum ersten Mal seit 2011 kann die Sozialhilfe somit darauf verzichten, Asylsuchende unterirdisch in Zivilschutzanlagen unterzubringen.

Einerseits hat sich gegenwärtig die Asylsituation leicht entspannt. So hat der Bund die Prognosen für die Asylgesuchszahlen nach unten korrigiert, und gleichzeitig muss der Kanton Basel-Stadt weniger Asylsuchende unterbringen als ursprünglich erwartet. Andererseits kann die Sozialhilfe dank effizienter Liegenschaftsbewirtschaftung alle Asylsuchenden in angemieteten Liegenschaften unterbringen.

Trotz des Rückgangs der Asylgesuche steuert die Sozialhilfe in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern fortlaufend die Situation. Im Fall eines unerwartet grossen Zustroms von Asylsuchenden kann rasch reagiert und können wieder Plätze in Zivilschutzanlagen zur Verfügung gestellt werden, falls die Asylsuchenden keinen Platz mehr in den angemieteten Liegenschaften finden. Die Planung sieht vor, dass innerhalb eines Monates eine Kollektivunterkunft in einer Zivilschutzanlage wieder eröffnet und betrieben werden kann.

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