Home | Nachrichten | Regional | Basel | Die Polizei warnt erneut vor Enkeltrick-Betrügern

Die Polizei warnt erneut vor Enkeltrick-Betrügern

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Die Polizei Basel-Landschaft verzeichnet seit Anfang Juli 2017 eine starke Zunahme von versuchten „Enkeltrick“-Betrügen. Die Polizei warnt und ruft zur Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf.

Diese Betrüger agieren zunächst immer per Telefon und kontaktieren in der Regel ältere Leute, meistens im Rentenalter. Die Betrüger geben sich als Verwandte in Not aus und versuchen von den angerufenen Personen Geld zu ergaunern. Zunächst wird versucht, ein Vertrauensverhältnis zu schaffen. Gelingt dies, wird im weiteren Verlauf den späteren Opfern eine Geschichte erzählt, wonach der Anrufer oder die Anruferin für den Kauf eines Autos oder eines Hauses kurzfristig einen grösseren Bargeldbetrag benötige und diesen später natürlich zurückzahlen werde. 

Nebst angeblichem Verwandten versucht sich die Täterschaft aber auch als alter Schulfreund oder als Polizist auszugeben. So zum Beispiel wenn das Opfer vor der Geldübergabe zögern sollte, weil es einen Betrug vermutet, melden sich plötzlich vermeintliche Polizisten (ebenfalls Betrüger) bei ihm und bitten darum, die Anweisungen dennoch zu befolgen, damit man den Betrüger in flagranti erwischen und festnehmen könne! 

In den allermeisten Fällen reagierten die angerufenen Personen absolut richtig und liessen sich nicht auf diese perfide Betrugsmasche ein. Dennoch kommt es - trotz einer mittlerweile jahrelangen, breiten, internationalen Informationskampagne - immer wieder zu Fällen, in welchen die Täterschaft mit dieser Masche zum gewünschten Ziel kommt.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Vote électronique
In Estland und der Schweiz gibt es die elektronische Abstimmung «Vote électronique» und bald auch in Russland. Was halten unsere Leser davon?