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Basel Stadt: Impfungen in Apotheken möglich

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Eine neue Bestimmung in der Heilmittelverordnung sieht dabei vor, dass Apothekerinnen und Apotheker im Kanton Basel-Stadt gewisse Impfungen vornehmen können.

Seit der Revision des (nationalen) Medinizalberufegesetzes, ist die Kompetenz zur Durchführung von Impfungen ein neues Ausbildungsziel des Pharmaziestudiums und gehört damit neu zum Berufsbild von Apothekerinnen und Apothekern. In zahlreichen Kantonen können Apothekerinnen und Apotheker bereits heute gewisse Impfungen durchführen.

Ab 1. Mai 2018 dürfen Apothekerinnen und Apotheker neu auch im Kanton Basel-Stadt ohne ärztliche Verschreibung die Grippeimpfung, die Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, Hirnhautentzündung) sowie Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B sowie Hepatitis A + B an Personen ab 18 Jahren vornehmen. Apothekerinnen und Apotheker, die Impfungen durchführen, müssen über den Fähigkeitsausweis FPH Impfen und Blutentnahme verfügen und die damit verbundenen Fortbildungspflichten erfüllen.

In der Apotheke, in der Impfungen durchgeführt werden, müssen geeignete Räumlichkeiten vorhanden sein. Insbesondere ist ein abgetrennter und nicht einsehbarer Bereich nötig, in welchem es möglich ist, eine zu impfende Person in liegender Position zu lagern. Zudem muss die Apotheke über eine Notfallausrüstung und ein angemessenes Qualitätssicherungssystem verfügen.

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