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Beide Basel können Trockenschäden im Wald noch nicht bilanzieren

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Für einen abschliessenden Rückblick und entsprechende Zahlen zu den Schäden im Wald nach dem trockenen Sommer 2018 ist es noch zu früh. Die Lage in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft zeigt sich sehr unterschiedlich.

Das Amt für Wald beider Basel erhält immer wieder Anfragen zum ausserordentlich trockenen Sommer 2018. Dieser hat eindeutig seine Spuren im Wald hinterlassen, die Lage zeigt sich aber unterschiedlich und kann noch nicht abschliessend bewertet werden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Im Mai war es relativ kühl und der Blattaustrieb deshalb eher spät. So haben besonders in den höheren Lagen des Kantons noch nicht alle Bäume ausgetrieben. Auch treiben die Baumarten unterschiedlich aus. Dieses Jahr scheint der Bergahorn besonders spät zu sein, noch nach Eiche und Esche, die sonst zu den letzten zählen.

Ein grober Überblick zeigt aber, dass insbesondere Buchen, Weisstannen und Fichten im vergangenen Sommer gelitten haben. Auch der Boden spielt eine grosse Rolle: auf Schotterböden, die wenig Wasser speichern können, zeigen die Bäume grössere Schäden als in gut wasserversorgten. Zudem beeinflussen lokale Niederschlagsmenge, Höhenstufe, Hang- und Kuppenlage sowie die Sonnenausrichtung des Geländes das Wachstum der Bäume. Diese vielen Einflussfaktoren erlauben keine pauschale Aussage.

Umfrage bei den Revierförstern

Im Juni findet eine Umfrage bei allen Revierförstern über das Ausmass der Trockenschäden und die betroffenen Baumarten statt. Im Laufe des Monats Juli kommuniziert das Amt für Wald die Resultate. Lokale Unterschiede – lokale Ansprechpartner: Über die aktuelle Lage im Wald sind der jeweilige Waldbesitzende und der Revierförster am besten im Bild.

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