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Hunde verkürzen das Leiden verunfallter Tiere

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Die Wildhüter des Kantons Bern haben 32 Diensthunde im Einsatz. Die Hunde helfen den Wildhütern, verletzte Wildtiere zu suchen. Pro Jahr führt die Wildhut rund 2000 solche Nachsuchen aus. Die Ausbildung zum ausgebildeten Diensthund erfordert viel Geduld, Fleiss und Ausdauer vom Wildhüter und vom Hund.

Rund ein Drittel der 6000 Wildtiere, die im Kanton Bern jedes Jahr durch Kollisionen verunfallen, sind nicht gleich vor Ort auffindbar. Es ist dann Aufgabe der Wildhüter, mit Hilfe ihrer Diensthunde diese Tiere zu suchen. Gut ausgebildete Hunde sind ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, verletzte Tiere rasch zu finden, um ihnen langes Leiden zu ersparen. Pro Jahr führt die Wildhut rund 2000 sogenannte Nachsuchen durch. Darin nicht enthalten sind die rund 300 Nachsuchen, die zugunsten der Jäger durchgeführt werden. Die Ausbildung zum Diensthund erfordert viel Geduld, Fleiss und Ausdauer – von Mensch und Tier.

Mehrjährige Grundausbildung

In der Gemeinde Linden hat die Wildhut am 29. November zu einem Besuch eines Ausbildungstags eingeladen, an dem Wildhüter mit ihren Diensthunden die verschiedenen Techniken trainieren und prüfen. Bis die Vierbeiner zu Spezialisten für die Aufgaben der Wildhut ausgebildet sind, dauert es mindestens zwei Jahre. Nach der Grundausbildung folgt der Einsatztest. Dieser besteht unter anderem darin, dass der Hund eine künstlich angelegte Blutspur, einer sogenannten Schweissfährte, mit seiner konditionierten Nase «erschnüffeln» muss. Die Hunde müssen auch fähig sein, eine verletzte Krähe im Feld aufzufinden und dem Führer zurück zu bringen. Es kann auch Aufgabe der Hunde sein, eine kranke Ente aus dem Wasser zu apportieren. Bei den trainierten Tätigkeiten handelt es sich allesamt um Fälle, mit welchen die Wildhüter bei ihrer Arbeit zu tun haben. Nach bestandener Prüfung leisten die Diensthunde acht bis zehn Jahre aktiven Dienst bei der Wildhut.

Stetige Weiterbildung

Mehrmals im Jahr finden für die Diensthunde der Wildhut Ausbildungstage statt. Die Hunde werden erst zu Profis, wenn sie  mit anspruchsvoller Arbeit gefordert werden und dadurch Erfahrungen sammeln können. Damit ein Hund auf einem hohen Niveau gehalten werden kann, benötigt er nebst vielen Echteinsätzen auch immer wieder Übung und Repetition. Diese Übungen und Einsätze mit den Diensthunden der Wildhüter dienen schlussendlich dazu, betroffenen Wildtieren Schmerzen und Leid zu ersparen.

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