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Polizeieinsatz zur Sicherheit des Staatsbesuchs

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Am Sonntag ist es in Bern zu verschiedenen Anhaltungen für Personenkontrollen gekommen. Mehrere Personen hatten nahe der Sicherheitszone, welche anlässlich des Staatsbesuches des chinesischen Präsidenten eingerichtet wurde, polizeiliche Anweisungen missachtet. Bereits am Mittag wurde ein Mann angehalten, welcher sich anzünden wollte. Tibetische Staatangehörige in der Schweiz bereiteten der Polizei erheblich Probleme.

Im Rahmen des Einsatzes zur Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des Staatsbesuches des chinesischen Präsidenten hat die Kantonspolizei Bern am Sonntag, 15. Januar, 32 erwachsene Personen angehalten und in der Folge in polizeilichen Räumlichkeiten kontrolliert.

Zu einem ersten Vorfall war es gegen Mittag am Rande einer bewilligten Kundgebung gekommen. Während die eigentliche Veranstaltung auf dem unteren Waisenhausplatz geordnet und entsprechend den Absprachen verlief, fiel unvermittelt ein Mann auf, welcher sich seitens Aarbergergasse aus dem Demonstrationskreis löste. Dank der umgehenden Reaktion der Sicherheitskräfte der Kundgebung sowie in der Nähe positionierten Polizisten konnte gemeinsam verhindert werden, dass sich der Mann, welcher sich eben mit brennbarer Flüssigkeit übergossen hatte, anzündete. Er wurde schliesslich in die Räumlichkeiten der Polizei geführt, dort erstbetreut und schliesslich in ärztliche Verantwortung übergeben.

In den Nachmittagsstunden folgten rund um die vorgängig gesperrte und bekannt gegebene Sicherheitszone mehrere Interventionen. So wollten die Einsatzkräfte aufgrund einer unbewilligten Platzkundgebung beim Käfigturm eine Personenkontrolle vornehmen. Dies nachdem zuvor mehrmals klar kommuniziert worden war, dass aus Sicherheitsgründen keine Kundgebungen mehr erlaubt sind. Die Demonstranten verweigerten jedoch die Kontrolle und mussten in der Folge mit einem entsprechenden Dispositiv angehalten werden. Es handelte sich an besagter Örtlichkeit um 26 Personen, welche sich teilweise wehrten und daraufhin einzeln abgeführt wurden. Sie wurden in der Folge in Räumlichkeiten der Polizei geführt, wo die Personenkontrolle schliesslich ohne weitere Zwischenfälle stattfinden konnte.

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