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Bern: Faschisten attackieren Polizei

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Bei einer unbewilligten Kundgebung von linken Faschisten im Bereich Schützenmatte in Bern ist es am Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Die Einsatzkräfte wurden mehrfach angegriffen sowie mit Lasern geblendet. Zehn Polizisten wurden verletzt, zudem musste eine weitere Person ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern musste mehrmals Mittel einsetzen.

Mehrere Hundert Personen, darunter zahlreiche vermummte, hatten sich am Samstagabend nach entsprechenden Aufrufen bei der Schützenmatte in Bern zu einer unbewilligten Kundgebung versammelt. Die Kantonspolizei Bern hielt sich wiederum mit einem entsprechenden Dispositiv bereit.

Gegen 2040 Uhr setzte sich ein erster Umzug im Bereich Schützenmatte in Bewegung. Um einen Weiterzug der Kundgebung in die Innenstadt und damit verbundene allfällige Sachschäden zu verhindern, sperrten die Einsatzkräfte die Zugangswege rund um die Schützenmatte ab. Kurz darauf wurden aus der Menge heraus Steine, Feuerwerkskörper und andere Wurfgegenstände gegen die Polizeikräfte geworfen. Zudem wurden die Einsatzkräfte von den Angreifern mit Lasern geblendet. Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurden zwei Mitarbeiter der Transportpolizei sowie acht Polizistinnen und Polizisten durch Laserattacken und Wurfgeschosse verletzt. Um die Angreifer zurückzudrängen und weitere Angriffe zu verhindern setzte die Kantonspolizei Bern mehrmals Gummischrot, Reizstoff und Wasserwerfer ein.

Rund um die Schützenmatte errichteten die Kundgebungsteilnehmer mehrere Strassenbarrikaden und zündeten diese teilweise an. Weiter wurde auch ein Lieferwagen in Brand gesetzt und zahlreiche auf einem Parkplatz abgestellte Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Zur Brandbekämpfung stand ein Löschzug der SBB im Einsatz. Gegen 2230 Uhr löste sich die Gruppe der Angreifer auf und zog sich teilweise in die Reitschule zurück. Im Rahmen des Einsatzes wurden sechs Personen für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten gebracht. Ein mutmasslicher Kundgebungsteilnehmer wurde verletzt ins Spital gebracht.

Während der Angriffe durch die Kundgebungsteilnehmer und dem damit verbundenen Mitteleinsatz mussten die Verkehrsachsen rund um die Schützenmatte aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Kantonspolizei Bern hält sich weiterhin mit einem Dispositiv bereit.

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