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Matten bei Interlaken: Frau ist aus Rodel geschleudert worden

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Erste Ergebnisse zum tödlichen Unfall bei der Rodelbahn Heimwehfluh in Matten bei Interlaken vom Montag, 19. Juli 2010 haben gezeigt, dass die Frau aus dem Rodel geschleudert worden sein muss.

Die bisherigen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall vom Montag, 19. Juli 2010 haben ergeben, dass die Frau den Sicherheitsgurt am Start der Rodelbahn an der Heimwehfluh kurz vor 1300 Uhr ordnungsgemäss angelegt haben soll, dieser einwandfrei funktionierte und der Sitz der Gurte vor dem Start auch kontrolliert worden sei. Auf der Talfahrt hat sich der Gurt aus noch ungeklärten Gründen geöffnet und deshalb ist die Verunfallte aus dem Rodel geschleudert worden. Die Frau war mehrere Meter weiter talwärts, im Bereich der drittletzten Kurve, etwas vom Bahnkörper entfernt, regungslos aufgefunden und sofort reanimiert worden. Sie war mit einem Helikopter der REGA ins Spital geflogen worden, wo sie kurze Zeit später den Verletzungen erlag.

Als Folge des tödlichen Unfalls hat der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Interlaken-Oberhasli die Anlage vorläufig geschlossen und eine vorgezogene Überprüfung durch das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte (IKSS) angeordnet.

Weitere Abklärungen sind im Gang.

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