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Weisstanne und Bergahorn von Wildschäden besonders betroffen

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Das Wildschadengutachten des Berner Amts für Wald zeigt, dass der Wildtiereinfluss auf rund zwei Drittel der Berner Waldfläche tragbar ist. Auf zehn Prozent der Fläche ist die Situation untragbar.

Aufgrund des Wildverbisses können nicht genügend Jungpflanzen in der gewünschten Baumartenmischung aufkommen. Auf einem Viertel der Fläche gilt der Wildeinfluss als kritisch. Sorge bereiten insbesondere jene Regionen, wo einzelne standortheimische Hauptbaumarten wie beispielsweise die Weisstanne und der Bergahorn seit Jahren nicht mehr nachwachsen können. Gerade diese beiden Baumarten sind für eine gute Durchwurzelung des Bodens und einen wirksamen Schutz des Waldes vor Naturgefahren wichtig.

Im Napfgebiet und in den Wildräumen Kiesen sowie Brienzer Rothorn haben sich die untragbaren Zonen vergrössert. Generell ist der Wilddruck in den Räumen Oberaargau, Napf, Bern-West, Kiesen und Niederhorn am grössten. Eine deutliche Verbesserung konnte im Wildraum Schwarzenburg festgestellt werden.

Das Amt für Wald arbeitet eng mit dem Jagdinspektorat des Amtes für Landwirtschaft und Natur sowie weiteren Akteuren zusammen, um Verbesserungen in den betroffenen Gebieten zu erzielen.

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