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La Neuveville: Brandursache geklärt

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Nach dem Waldbrand vom Mittwochnachmittag vergangener Woche in La Neuveville haben die Nachlöscharbeiten den ganzen Donnerstag und Freitag sowie Samstag in Anspruch genommen. Im Einsatz standen verschiedene Orts- und Regionalfeuerwehren sowie der Zivilschutz. Die Kantonspolizei Bern hat derweil die Brandursache geklärt. Der Waldbrand ist auf einen Funkenwurf eines Räumfeuers zurückzuführen.

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten im Zusammenhang mit dem Waldbrand vom Mittwoch in La Neuveville, an denen verschiedene Orts- und Regionalfeuerwehren sowie der Zivilschutz des Verwaltungskreises Jura bernois beteiligt waren, sind mittlerweile abgeschlossen. Nachdem die Flammen am späten Mittwochabend unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden konnten, arbeiteten im Verlauf des Donnerstags sowie am Freitagmorgen Angehörige der Feuerwehren Région Littoral und Plateau de Diesse sowie der Berufsfeuerwehren Biel und Neuenburg und des Zivilschutzes im Gelände, um Glutnester ausfindig zu machen.

Diese Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes aufwändig und schwierig. So musste stellenweise der Boden aufgegraben und Glutnester im Wurzelgeflecht gelöscht werden. Die Arbeiten wurden im Verlaufe des Samstags beendet; das Gelände wird indes teilweise noch durch eine Brandwache beobachtet. Insgesamt standen bei den Lösch- und Nachlöscharbeiten in unterschiedlicher Besetzung über 100 Feuerwehr- und Zivilschutzangehörige im Einsatz.

Die Kantonspolizei Bern hat derweil die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Diese haben ergeben, dass der Waldbrand durch einen Funkenwurf ausgelöst wurde, welcher von einem im Bereich der Rebberge brennenden Räumfeuer ausging. Die zu diesem Zeitpunkt herrschende Bisenlage hatte die Ausbreitung des Waldbrandes begünstigt. Gemäss Schätzungen waren vom Brand schliesslich gegen 18 Hektaren Waldfläche betroffen.

Nach wie vor wird die Waldbrandgefahr im ganzen Kanton Bern als «erheblich» beurteilt. Informationen zur aktuellen Lage wie auch zum richtigen Verhalten sind auf der Website des Amts für Wald des Kantons Bern ersichtlich.

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