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Kontrolle ist ein wichtiger Teil der Sozialhilfe

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Ein ausgebautes Kontrollsystem ist zwingender Teil der Sozialhilfe. Denn diese basiert auf Solidarität und Vertrauen. Sozialdirektorin Franziska Teuscher hat am Freitag zusammen mit Felix Wolffers, Leiter Sozialamt der Stadt Bern, das Kontrollsystem in der Sozialhilfe vorgestellt und zu einem konkreten, von einer Boulevardzeitung thematisierten Fall Stellung genommen.

Die Sozialhilfe ist ein wichtiges soziales Sicherungssystem. Es orientiert sich am Gedanken der Solidarität: diejenigen, die haben, geben etwas ab an diejenigen, die zu wenig oder nichts haben. In der Stadt Bern werden rund 6000 Personen von der Sozialhilfe unterstützt. Ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Viele unterstützte Personen sind krank, viele arbeiten, verdienen aber nicht genug zum Leben und viele möchten arbeiten, finden aber keine Stelle.

Kontrolle schafft Vertrauen

Die Sozialhilfeleistungen werden durch Steuergelder finanziert. Solidarität baut auf Vertrauen auf. Sozialdirektorin Franziska Teuscher hält fest: «Es ist richtig und wichtig, sorgfältig zu prüfen, wer wieviel Sozialhilfeleistungen beziehen kann und dass alles daran gesetzt wird, Missbrauch zu verhindern.» Denn, so Franziska Teuscher weiter, Missbrauch erzeuge Misstrauen und Misstrauen schade der Solidarität. Deshalb ist für Teuscher eine engmaschige Kontrolle ein «wichtiges Element für ein funktionierendes soziales und solidarisches Sozialhilfesystem und nicht staatliche Schnüffelei».

 

Bild: © jukai5

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