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Sozialhilfekosten im Kanton Bern gestiegen

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Im Jahr 2017 haben 46‘536 Personen im Kanton Bern Sozialhilfeleistungen bezogen, was einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Sozialhilfequote von 4,6 Prozent entspricht. Die Kosten beliefen sich auf 469 Millionen Franken. Sie sind damit gegenüber 2016 um gut zwei Prozent gestiegen.

2017 wurden im Kanton Bern insgesamt 46‘536 Personen durch die Sozialhilfe unterstützt. Dies sind 121 Personen weniger als im Vorjahr. Die Sozialhilfequote des Kantons Bern verharrt damit trotz guter Wirtschaftslage auf überdurchschnittlich hohem Niveau. Sie liegt zirka ein Prozentpunkt über dem schweizerischen Durchschnitt. Allerdings ist die Höhe der Sozialhilfequote innerkantonal sehr unterschiedlich.

Nach wie vor stellen die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt für gering qualifizierte Personen eine grosse Herausforderung dar. Für diese Personengruppe ist es schwierig, eine Arbeitsstelle zu finden. Eine weitere Herausforderung ist die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt von über 50-jährigen Personen, die ihre Arbeitsstelle verloren haben. Die Sozialhilfestatistik 2017 des Bundesamts für Statistik zeigt, dass der Anteil der Sozialhilfebeziehenden im Alter zwischen 46 und 64 Jahren in den letzten zehn Jahren stetig gestiegen ist.

Kosten gestiegen

Die Nettokosten in der individuellen Sozialhilfe sind 2017 gestiegen (+2,2 Prozent), nachdem sie über die letzten Jahre betrachtet im Kanton Bern auf hohem Niveau mehr oder weniger stabil blieben. Diese Kosten tragen der Kanton und die Gesamtheit der Gemeinden über den Lastenausgleich je zur Hälfte.

 

Bild: ©djama/Fotolia

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