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Stadt Bern: Lorrainebad soll Flussbad werden

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Das Lorrainebad ist in einem schlechten Zustand und muss gesamthaft saniert werden. Dabei soll die Anlage wieder zu einem Flussbad umgestaltet werden, ohne dabei den heutigen Charme zu verlieren. Der Gemeinderat hat dazu einen entsprechenden Projektierungskredit in der Höhe von 1,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet.

Das Lorrainebad ist eines der ältesten Flussbäder der Schweiz und nach dem Marzili das zweitälteste Freibad der Stadt Bern. Das Bad wurde letztmals 2004 punktuell instandgesetzt und ist mittlerweile umfassend sanierungsbedürftig geworden. Insbesondere der Aaresteg weist Schäden auf. Ausserdem ist dieser zu schmal, um mit den Unterhaltsfahrzeugen passiert werden zu können. Der Steg soll daher ersetzt und verbreitert werden. Zudem sind die Betonplatten des Beckenumgangs rissig und müssen ersetzt werden und auch die Garderoben des Freibads sind sanierungsbedürftig. Das bestehende Garderobengebäude am Uferweg soll durch einen Neubau mit Toiletten, Duschen und Garderoben ersetzt werden.

Zurück zum Flussbad

Ursprünglich direkt von der Aare gespeist wird das Lorrainebad seit den 1950er-Jahren über eine Wasserpumpe mit Grundwasser versorgt. Aufgrund der fehlenden Durchströmung breiten sich jedoch Wasserpflanzen und Algen im Bad aus, was zu einer Trübung des Wassers führt. Um die notwendige Durchströmung des Beckens sicherzustellen, ist vorgesehen, das Lorrainebad wieder in seine ursprüngliche Form zu einem Flussbad umzugestalten. Dabei ist noch offen, ob ein schwimmbarer Zugang von der Aare her ins Becken führen wird.

Sanierung erfolgt im Jahr 2022

Für die Erarbeitung eines Projekts hat der Gemeinderat einen Projektierungskredit in der Höhe von 1,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Ein entsprechender Baukredit wird den Stimmberechtigten voraussichtlich im Jahr 2021 zur Abstimmung vorgelegt. Da die Arbeiten aufgrund des Wasserstands der Aare nur während der kalten Monate ausgeführt werden können, ist die Sanierung des Bades für den Winter 2022/2023 vorgesehen. 

 

Bild: © Martin Abegglen/CC BY-SA 2.0

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