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Leerwohnungsziffer in der Stadt Bern angestiegen

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Am Stichtag 1. Juni 2019 lag die Leerwohnungsziffer der Stadt Bern bei 0,56 Prozent und damit 0,11 Prozentpunkte höher als am 1. Juni 2018. Die Zahl der leer stehenden Wohnungen hat von 350 auf 435 zugenommen.

Für den 1. Juni 2019 ergab die Leerwohnungszählung der Stadt Bern 435 leer stehende Wohnungen, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme um 85 Leerwohnungen beziehungsweise 24,3% entspricht. Die Leerwohnungsziffer, welche den Anteil leer stehender Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand der Stadt Bern zeigt, stieg von 0,45% auf 0,56%.

Am Stichtag standen 50 1-Zimmer-, 107 2-Zimmer-, 189 3-Zimmer-, 69 4-Zimmer- und 10 5-Zimmerwohnungen leer; 10 leer stehende Wohnungen haben 6 oder mehr Zimmer. Bei 139 der 435 am Stichtag leer stehenden Wohnungen besteht ein Miet- oder Kaufvertrag für einen späteren Zeitpunkt.
 
149 der insgesamt 435 leer stehenden Wohnungen wurden vor 1947 erstellt (Baujahr des Gebäudes), während 276 aus der Periode von 1947 bis 2016 stammen. In Gebäuden mit Baujahr 2017 oder später waren 10 leere Wohnungen zu verzeichnen.
 
Der Mietpreis liegt bei 23,0% der leer stehenden Objekte unter 1000 Franken, bei 59,3% zwischen 1001 und 2000 Franken und 8,7% kosten monatlich mehr als 2000 Franken. Bei 9,0% der Mietwohnungen konnte keine Preisangabe ermittelt werden.
 
Am meisten Leerwohnungen sind im Stadtteil Bümpliz-Oberbottigen mit 130 Wohnungen (Leerwohnungsziffer: 0,75%) zu verzeichnen, gefolgt vom Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl mit 90 Wohnungen (0,52%). Mit 82 leer stehenden Wohnungen (0,59%) folgt der Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde. Am wenigsten Leerwohnungen befinden sich in den Stadtteilen Breitenrain-Lorraine mit 64 Wohnungen (0,43%), Länggasse-Felsenau mit 44 Wohnungen (0,40%) und Innere Stadt mit 25 Wohnungen (0,85%).

Leer stehende Arbeitsräume

Die Zählung der leer stehenden Arbeitsräume der Stadt Bern ergab, dass am 1. Juni 2019 250 Geschäftslokale (Vorjahr 212) mit einer Gesamtfläche von 95'478 m2 (Vorjahr 97'552 m2) leer standen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Objektzahl um 38 Arbeitsräume respektive 17,9% gestiegen. Die verfügbare Fläche hat sich um 2,1% verringert.

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