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Freiburger Staatsrat bedauert Entscheid gegen Billag

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Der Staatsrat bedauert sehr, dass der Bund beschlossen hat, den Zuschlag für die Erhebung der Radio- und Fernsehgebühren einer anderen Firma als der Billag zu erteilen. Dieser Entscheid trifft 230 Mitarbeitende des Unternehmens mit Sitz in Freiburg

Der Entscheid des Bundes, den Auftrag für die Erhebung der Radio- und Fernsehgebühren der Firma Billag zu entziehen, ist ein schwerer Schlag für den kantonalen Arbeitsmarkt, auch wenn die Freiburger Wirtschaft solid und diversifiziert genug ist, um den Verlust zu verkraften. Der Staatsrat bedauert den Entscheid des Eidgenössischen Departements für Umwelt-, Verkehr, Energie und Kommunikation, der voraussichtlich den Untergang eines Unternehmens bedeutet, das über 230 Personen im Kanton Freiburg beschäftigt.

Die Regierung und ihre Vertreter haben in den vergangenen Jahren alles unternommen, um für den Erhalt des Unternehmens in Freiburg zu sensibilisieren. Hinsichtlich der Form bedauert es der Staatsrat, dass der Bund die Firma Billag erst am Tag informierte, an dem er seine Medienmitteilung veröffentlichte. Inhaltlich bedauert er ferner, dass der Entscheid zum Nachteil eines Westschweizer Kantons ausfällt. Im vorliegenden Fall bietet die Bundesgesetzgebung jedoch keine Möglichkeit, gegen diese Art von öffentlichen Ausschreibungen Beschwerde zu erheben.

Die Dienststellen des Staats werden alles daran setzen, um die Angestellten der Billag bei ihrer Suche nach einer neuen Stelle zu unterstützen. Der Kanton hofft auch, dass den Mitarbeitenden der Billag die Gelegenheit gegeben wird, ihre Kompetenzen im Unternehmen zur Geltung zu bringen, das neu den Auftrag für die Erhebung der Radio- und Fernsehgebühren erhalten hat.

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