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Frostschäden in der Aargauer Landwirtschaft

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Die Frostnächte Ende April haben in der Aargauer Landwirtschaft zu ausserordentlichen Schäden geführt. Am stärksten betroffen sind die Obstkulturen und der Rebbau.

Die Schäden, welche die Frostnächte insbesondere vom 19. bis 21. April 2017 in der Aargauer Landwirtschaft verursacht haben, sind enorm. Landwirtschaftsdirektor Dr. Markus Dieth sprach anlässlich einer Medienkonferenz auf einem stark betroffenen Betrieb von einem "Jahrhundertfrost, der Schäden von einem Ausmass angerichtet hat, wie es die heutigen Aargauer Landwirte noch nie erlebt haben."

Gravierende Ertragseinbussen
Das Ausmass der Schäden ist je nach Kultur und Region sehr unterschiedlich. Bei den Obstkulturen wird kantonsweit mit einem Ertragsausfall von mehr als 85 Prozent gerechnet. Bei den Reben beläuft sich der Schaden auf durchschnittlich 60 Prozent, in einigen Regionen wurde jedoch der gesamte Jahrgang 2017 vom Frost vernichtet. Auch andere landwirtschaftliche Kulturen sind von den Frostschäden betroffen, wenn auch teilweise in geringerem Umfang.

Das ganze Ausmass der Schäden wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Bereits heute steht jedoch fest, dass die Frostschäden ausserordentlich sind und insgesamt im Bereich von über 30 Millionen Franken liegen. Die Konsequenzen für die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe sind gravierend. Einige Aargauer Winzer und Landwirte sehen sich mit ernsthaften Liquiditäts- sowie Existenzproblemen konfrontiert.

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