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Im Kanton Freiburg geht man zu Fuss zur Schule

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Zum Schulanfang wird eine neue Kampagne, benannt „Zu Fuss zur Schule", lanciert. Im Vordergrund steht die Problematik der Eltern-Taxis und hat zum Ziel, die Schüler zu bewegen, den Schulweg eher zu Fuss statt als Mitfahrer in einem Auto zurückzulegen. Im Rahmen dieser Kampagne wird eine Medienorientierung stattfinden.

Diese Kampagne will einerseits die Erwachsenen auf die Problematik der Eltern-Taxis ansprechen, andererseits die Vorzüge aufzeigen, sich zu Fuss statt mit dem Auto in die Schule zu begeben. Schon einzig aufgrund der grossen Anzahl Kinder, sollte jeglicher überflüssiger Verkehr in Schulnähe vermieden werden. Den Schulweg zu Fuss gehen gibt den Kindern die Möglichkeit, die Umgebung und die Gefahren des Strassenverkehrs in ihrem Rhythmus zu entdecken. Sie entwickeln sich ebenfalls zu verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern. Zu Fuss gehen heisst auch sich körperlich zu betätigen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Die Koordination Pedibus Freiburg fördert mit Erfolg den Pedibus im Kanton Freiburg und trägt mit einem Rekord von 73 Linien im vergangenen Jahr dazu bei, die Eltern-Taxis zu verringern. Der Pedibus bringt Kinder zu Fuss zur Schule, begleitet von einer erwachsenen Person. Das System ist einfach, sicher und trägt zur Gesund der Kinder bei. Er ist Bestandteil des kantonalen Programms „Ich ernähre mich gesund und bewege mich ausreichend" der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD).

Zur Unterstützung der Kampagne wurde ein Zeichentrickfilm „Zu Fuss zur Schule" durch die Freiburger Regisseure Sam und Fred Guillaume geschaffen. Die beiden Brüder sind die neuen Paten des Busses. Der Film, eine Co-Produktion der Koordination Pedibus Freiburg und der Kantonspolizei, ist das Ergebnis eines gemeinsamen Programms zur Sicherheit auf dem Schulweg. Er kam zustande dank der Unterstützung des ASS, der GSD und der Loterie Romande. Er wird ab dem 18. August zu sehen sein in den Kinos, im Internet unter www.zufuss-zurschule.ch sowie weiteren Plattformen.

Für mehr Sicherheit auf dem Schulweg wird den Eltern empfohlen, den Vorzug zu Fuss, mit dem Pedibus oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu geben. Wenn das Auto unerlässlich ist, wird empfohlen genügend Zeit einzuplanen, ausschliesslich die vorgesehenen Parkplätze zu benutzen, jegliche Manöver in Schulnähe zu vermeiden und mindestens ein Teilstück zu Fuss zu gehen. Dadurch lernen die Kinder sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten, vorausgesetzt die Eltern gehen mit dem guten Beispiel voraus…

 

Foto: © kzenon/123rf.com

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