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Panzerbataillon 14 stellt Schlagkraft unter Beweis

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Der Truppenbesuch führte den Regierungsrat des Kantons Thurgau dieses Jahr auf den Waffenplatz Bure im Kanton Jura. Als Göttikanton liess sich der Regierungsrat die Kampfkraft und das Können des Thurgauer Panzerbataillons 14 demonstrieren. Gezeigt wurde unter anderem der Durchbruch einer Panzergrenadierkompanie durch ein Dorf.

«Strike hard and win», oder zu deutsch: Schlage hart zu und gewinne. Das ist das Motto der Panzerbrigade 11, zu der auch das Panzerbataillon 14 gehört. Dieses Motto stellte die Truppe aus Anlass des Besuchs der Thurgauer Regierung unter Beweis. Gemäss Übungsanlage stiess der Feind aus Nordwesten gegen Pruntrut vor. Der Auftrag des Panzerbataillons 14 lautete: Der Feind ist flankierend zu bekämpfen. Eindrucksvoll stiess der Verband mit Kampfpanzern Typ Leopard und mit Schützenpanzern in ein vom Feind gehaltenes Dorf, durchbrach seine Linien und sicherte für nachrückende Truppen den Durchgang.

Der Regierungsrat beobachtete das Geschehen aus nächster Nähe und zeigte sich beeindruckt von der präzise ausgeführten Aktion. Regierungspräsidentin Monika Knill, die schon beim letzten Truppenbesuch in Bure im Jahr 2011 dabei war, meinte dazu: «Es ist jedes Mal eine Freude, diese Formation besuchen zu können. Die hohe Leistungsbereitschaft und die Professionalität des Panzerbataillons 14 gefallen mir ausserordentlich.»

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Das Panzerbataillon 14 absolviert derzeit seine zweite WK-Woche in Bure. Es steht unter der Führung von Oberstleutnant Daniel Boos. Vom Sollbestand von 928 Mann sind 677 in den WK eingerückt, davon sind 119 Thurgauer Wehrmänner. Das Bataillon verfügt über rund 60 Panzer, je zur Hälfte Kampfpanzer Leopard und Schützenpanzer 2000. «Wir üben in erster Linie Angriff und Verteidigung im überbauten Gebiet», erklärte der Truppenkommandant. Das stelle hohe Anforderungen sowohl an die Truppe als auch an die Führung, so Boos.

Als Militärdirektorin überreichte Regierungsrätin Cornelia Komposch dem Bataillonskommandanten – so wie es Tradition bei solchen Besuchen ist – einen Götti- oder in diesem Fall eben einen Gottebatzen für die Truppenkasse. «Der Truppenbesuch ist jedes Jahr ein besonderer Tag in der Agenda des Regierungsrates», hielt Regierungsrätin Komposch fest. Sie bezeichnete die Führung, Disziplin und Ordnung als wesentliche und unverzichtbare Bestandteile der Armee und lobte diesbezüglich das Panzerbataillon 14 ausdrücklich. Der Truppenbesuch war ein weiterer Beweis dafür, was Regierungspräsidentin Monika Knill in ihrer Begrüssung festhielt: «Der Kanton Thurgau hat ein unverkrampftes Verhältnis zur Armee.»

 

Bild1: Regierungsrätin Cornelia Komposch zusammen mit einem tarnfarbenen Thurgauer Panzergrenadier.

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