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Appenzell: Jugendunterkunft für Asylbewerber ?

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Der Kanton prüft, ob die Jugendunterkunft des Bezirks Appenzell sinnvoll durch den Kanton genutzt werden kann. Zu diesem Zweck hat die Standeskommission eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Der Bezirksrat Appenzell und die Standeskommission haben dies in einer gemeinsamen Absichtserklärung vereinbart.

Vor dem Hintergrund, dass für die Unterbringung von zugewiesenen Asylsuchenden, vorläufig aufgenommene Personen und Flüchtlingen neben dem Asylzentrum Mettlen nur temporär nutzbare Unterbringungsmöglichkeiten bestehen oder Wohnungen hinzugemietet werden müssen, ist das Gesundheits- und Sozialdepartement langfristig auf weitere geeignete Unterkünfte angewiesen.

Zurzeit werden in den Asylstrukturen des Kantons zwischen 110 und 120 Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Personen betreut. In langfristig nutzbaren Unterkünften stehen rund 67 Betten zur Verfügung, wobei diese seit Herbst 2015 mehrheitlich voll oder überbelegt waren. In den temporär nutzbaren Unterkünften (im ehemaligen Kapuzinerkloster und Privatwohnungen) stehen rund 52 Betten zur Verfügung. Aktuell ist nicht absehbar, dass die Kapazitäten in den Asylstrukturen reduziert werden können.

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